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Rundreise Juli 2016 Route des Grandes Alpes

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Mittwoch, 13. Juli 2016 Neuchâtel - Bex. Es geht wieder los, ich will in die Alpen, hoffentlich bessert sich das Wetter bald, immer wieder regnet es. Das bleibt auch so, trotzdem ist der SP bei der Saline ist gut besucht, ein Bus und 2 WOMO’s stehen schon da. Als der Bus wegfährt erbe ich seinen Platz in der äussersten Ecke. SP Bex Saline: N 046°16’42.4“ E 007°01’37.7“, Km 122, Regen 15°
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Donnerstag, 14. Juli, Bex - Pont Serrand. Es regnet mal wieder in Strömen als ich meine Zelte abbreche, das kann ja heiter werden, ich will ja heute auf über 2400m klettern. Ich versuche noch in der Raststätte an Gas zu kommen, doch da gibt es keines. Ich zweige in Martigny ab in Richtung Grosser St. Bernhard. Schon bald bin ich über der Baumgrenze, hier blühen die Alpenrosen, wunderschön. Es zeigt sich auch schon mal die Sonne, aber je weiter ich zur Passhöhe fahre um so bedeckter wird es, es kommt auch Nebel auf. Ganz oben setzt dann sogar leichtes Schneetreiben ein, die Vorhersage mit den 1700m stimmt wohl doch, ich erfahre auch, dass der Nufenen,- Susten- und Umbrail-Pass geschlossen sind, ein Glück ich wollte ja erst über den Nufenen fahren. Das Schneegestöber hört bald auf und es klart wieder auf, es wird auch sofort wärmer. Vor Aosta wird der Verkehr richtig dicht, es geht langsam vorwärts. Doch nach 10Km bin ich am vorgesehen Ziel, doch auf dem SP steht ein Festzelt, parkieren verboten. Doch der Wasserhahn ist in Betrieb, so kann ich meine Vorräte auffüllen. Leider ist auch das Verteilerzentrum für lokale Produkt noch zu, da hatte ich doch bei meinem letzen Besuch so gute Steinpilze gekauft. Schweren Herzens fahre ich weiter, sehe aber schon bald ein paar WOMO’s am Flussufer parkieren, aber der Platz ist nicht so toll, ich fahre weiter in Richtung Kleiner St. Bernhard. Bald fängt es richtig zu steigen an, ich traue meinen Augen nicht, zwei riesige Busse vor mir, die in den vielen Haarnadel Kehren ihre helle Mühe haben, manchmal sogar zurücksetzen müssen, bald ist eine ansehnliche Schlange hinter diesen beiden Spezialisten. Zum Glück fahren sie vor der grossen Steigung auf einen Parking und es kann ohne Hindernis weitergehen. Ich sehe mir nochmals einen Platz an, auch der ist nicht ideal. Auf der Passhöhe habe ich ja schon einmal übernachtet, also weiterfahren. Doch da gibt es ein Stück weiter einen kleinen Parkplatz mit 2 WOMO’s drauf, ich stelle mich daneben. Die 2 fahren zwar später weg, kein Problem. SP Pont Serrand: N 045°42’40.8“ E 006°55’55.4“, Km 157, Regen, Schnee, bis 18°
Freitag, 15. JULI 2016 UM 15:26  Pont Serrand - Bourg-Sainte-Maurice Heute wurde ich recht unsanft geweckt, 2 Strassenarbeiter fingen an das Unkraut an den Rändern des Parkplatzes zu mähen. Steine und Schutt flogen durch die Gegend, natürlich auch gegen mein WOMO. Also schnellstens weg. Die Dusche, Frühstück und Abwasch wurden auf später verschoben. Zu der Zeit war auch kein Verkehr in Richtung Passhöhe. Das Wetter hatte sich auch massiv verbessert, Sonnenschein pur, mit ein paar schneeweissen Wolken, aber auf der Passhöhe gerade mal 2°. Am kleinen See standen schon ein paar Autos, also weiter auf dem Platz wo ich das letzte Mal stand geht es auch nicht, ein rot/weisses Hütchen steht an der Einfahrt, doch oben auf der Passhöhe hinter dem alten Zollhaus gibt es genügend Platz. Nun kann das Versäumte nachgeholt werden. Doch in die Richtung in die ich fahren will gibt es schon wieder grosse dunkle Wolken. Der Souvenir Shop hat nun seine Türen geöffnet, unwahrscheinlich was der gute Mann alles an Kitsch nach draussen schafft. Bald wird der Laden auch schon von asiatischen Touristen gestürmt, Foto links, Foto rechts und weiter gehts. Als endlich wieder alles sauber und richtig verstaut ist, kann die Reise ins Tal weitergehen. Riesige Alpenrosen Felder säumen die Strasse auf 2000m. Auf der französischen Seite ist die Strasse etwas breiter, doch auch an heiklen Stellen gibt es keine Leitplanken. Doch das gefährlichste sind eindeutig die vielen Motorrad Fahrer, wenn sie die Kurven schneiden oder an halsbrecherischen Stellen überholen. In Les Rousses steht sogar ein riesiges Motorrad als Denkmal. Im Tal angekommen, muss ich erst mal tanken, auch Gas brauche ich, doch die Tanke funktioniert nicht, Diesel ist OK. Da es bei einem grossen Supermarkt ist, kann ich auch gleich einkaufen, es sieht aus, als ob heute Gratistag ist, soviel Leute im Laden und an der Tanke. Von da sind es nur noch 1.5Km zum SP, wie letztes Mal ist die Schranke offen und auch der Kiesplatz ist offen, es stehen auch schon 2 WOMO’s da, bis zum Abend werden es auch noch mehr. SP Standseilbahn: N 045°36’51.6“ E 006°46’31.0“, Km 43, schön 20° auf dem Pass 2°, wolkig.
Samstag, 16. Juli 2016 UM 12:00   Ruhetag Bourg-Sainte-Maurice Ich bleibe noch einen Tag, keine Eile. Heute wird es richtig heiss, 28°.
Sonntag, 17.07.2016 Bourg-Sainte-Maurice - Bessans. Es geht weiter, ich will ja heute erst mal einen recht hohen Pass überqueren, den Col-de-L’Iseran. Ich fahre am offenen Supermarkt vorbei, immer noch Riesenschlange vor der Tankstelle, auch der Parkplatz ist wieder krachend voll, unverrichteter Dinge fahre ich weiter. Ein Stück auf der Strasse zum Kleinen St. Bernhard, dann zweige ich ab auf die Strasse nach Val-d’Isere. Es geht am Stausee von Tignes vorbei, sehr schön. Endlich zweigt auch der rauchende, stinkende Bus ab, der seit Kilometern den Verkehrsfluss behindert. Es folgen jede Menge kleiner Tunnels, die Motorradfahrer bringen es sogar fertig auch da zu überholen, absolut halsbrecherisch. In Val-Isere dann ein Volksfest wieder einmal haben sie den ganzen SP in Beschlag genommen, es hilft nichts ich parke vor der Einfahrt um meine übervolle Kassette zu entleeren, erleichtert fahre ich weiter. Nun geht es kurvenreich bergauf, Viele Velo’s und Motos auf der Strecke. Die Strasse hat ein paar Engpässe aber sonst ist sie gut befahrbar. Bald kommen auch die ersten Schneefelder der Strasse entlang. Komischerweise gibt es hier keine Alpenrosen, auch sonst ist die Vegetation eher spärlich. Seilbahnen, Sessellifte und Skilifte gibt es recht zahlreich, doch nur eine ist in Betrieb. Noch etliche Harnadel Kurven und es ist geschafft, jede Menge Volk am Pass, natürlich drängen sich die Leute um den Wegweiser mit der Höhenangabe von 2770m. Ich verlasse diesen Menschenauflauf in Richtung Tal. Auch hier jede Menge Kurven. Doch dann traue ich meinen Augen nicht, ich fahre auf den geraden Strecken so gegen 60Km, da flitzt ein Radfahrer mit einem Affenzahn an mir vorbei, der muss gegen 90 fahren, auf dieser nicht besonders guten Strasse. Im ersten Dorf nach dem Pass Bonneval-sur-Arc wieder Volksfest, der SP ist überfüllt. Das selbe Spiel auf dem offiziellen Platz von Bessans, ich fahre einen Kilometer zurück, da am Fluss gibt es Platz, ich muss allerdings warten bis ich einen Platz am Fluss ergattern kann. Sehr schön hier, einzuschlafen beim Geplätscher des Wassers ist immer schön. SP am Bach: N 045°19’53.8“ E 007°00’57.9“, Km 70, schön bis 27°. Montag, 18.07.2016 Bessans - Lac Mont Cenis. Aufbruchstimmung, aber der Parkplatz füllt sich schon wieder mit Wanderern. Der offizielle Platz im Dorf ist heute fast leer. Es geht dem Bach entlang rauf und runter, auch ein Pass ist noch mit drin, der Col-de-la-Madelaine, bevor ich nach Lanslebourg komme, leider kein grosser Supermarkt in Sicht, aber ich habe ja noch ein paar Vorräte an Bord. Durch enge Dorfgassen geht es Bergwärts, doch nach dem Dorf wird die Strasse breiter, doch nun ist praktisch kein Verkehr, dafür etliche Baustellen. Bald ist die Passhöhe erreicht, ist ja auch nur knapp über 2000m. Viele Wanderer unterwegs, auch das Bistro ist voller Leute. Ich will aber an den See, laut meinen Infos eines Ehepaars gestern soll es da jede Menge Parkmöglichkeiten geben. Wunderschön liegt der See auch schon in Sicht, ich fahre eine kleine Seitenstrasse runter, da stehen schon einige WOMO’s die Kante um ins Gras zu kommen ist hoch, ich streife prompt mit meinem ausladendem Heck.  SP am See: N 045°14’42.8“ E 006°55’53.0“, Km 26, schön 27°. Dienstag, 19.07.2016 Lac Mont Cenis Ruhetag. Hier gefällt es mir mal wieder so richtig, ich bleibe also noch einen Tag, stelle allerdings um, ganz am Anfang der Strasse sind Plätze frei, da kann man längs stehen, mit bester Aussicht. Trotzdem bringt es doch ein Franzose fertig und stellt seinen Lieferwagen quer vor mich hin, mit weniger als 50 cm Abstand, die Autoclowns sterben wohl so schnell nicht aus, doch sie bleiben nur zum Pick-Nick. Mittwoch, 20.07.2017 Lac Mont Cenis - Cemin des Etroits. Es fällt mir schwer, aber ich sollte doch weiterkommen. Zurück auf der Hauptstrasse geht es hoch über dem See bis zur Staumauer. Mehre Fotohalte sind angesagt. Im Dorf unter der Staumauer dann der französische Zoll, ein einsamer Wächter tut seinen Dienst. Mit vielen Spitz-Kehren geht es ins Tal. In Susa habe ich den SP eingegeben, da kann ich entsorgen und Wasser auffüllen, leider keine Gastankstelle. Auch die Supermärkte müssen alle auf der anderen Seite sein, auf meinem Weg kein einziger. Also weiterfahren, der Wegweiser sagt schon bald Francia, da sind wir richtig. Doch nun werde ich doch noch fündig, ein Schild zeigt auf einen kleinen Supermarkt. Die Leute sind sehr freundlich, ich finde auch alles Nötigste, sogar das prickelnde Mineralwasser ist sogar in Aktion. So kann es wieder zum nächsten Pass gehen. Die Station hat allerdings überall Tafeln, Campern reglementiert, so kann ich beruhigt weiter fahren. Da kommt im Valle de la Guissanne eine Tafel, „Sie haben soeben den 45° Breitengrad überschritten, halbwegs zwischen Äquator und Nordpol, irgendwie originell. Auch der SP in Briancon beim Sportzentrum ist nichts für mich, doch da gibt es eine Tankstelle mit Gas und günstigem Diesel, alles wird aufgefüllt, das Gas will und will nicht selbst stoppen, bei 24L beende ich von Hand, die zweite Flasche sollte eigentlich noch voll sein. Kaum bin ich auf dem Weg in westlicher Richtung, Schilder Durchfahrt für WOMO’s gesperrt in 45 Km. Auch das grüne Schild Grenoble ist abgedeckt. Ich will zwar nicht ganz so weit aber trotzdem bin ich beunruhigt. Doch da kommt auch schon der massive Gletscher über dem Pass de Lautaret in Sicht, da ist auch meine Abzweigung zum Col du Galibier. Die Strasse wird recht eng, aber es sind hauptsächlich Motos unterwegs. Es geht steil bergan, aber da wir ja schon auf über 2000m abgezweigt sind, ist es bald soweit, die 2646m sind erreicht, es geht entweder durch den einspurigen Tunnel oder über den steilen Weg auf die andere Seite. Überall stehen WOMO’s herum, doch kein Platz sagt mir zu, ich fahre weiter ins Tal. Die Plätze sind alle sehr schief und daher unbrauchbar. Bei Etroits werde ich dann fündig, es steht schon ein WOMO bei einem Picknick Platz unter Bäumen, sogar Tische und Bänke sind vorhanden. Bald kommen zwei weitere dazu. SP Picknickplatz: N 045°07’39.3“ E 006°25’06.5“, Km 136, über 30° heiss. Donnerstag, 21.07.2016 Etroits - Belley. Ich will die Berge verlassen, nur noch der letzte Pass, den Col du Telegraphe und das war’s. Auf der Passhöhe jede Menge Bikers. Die Talfahrt hat es in sich, eine Kurve an der anderen. Doch das grössere Problem ist die Hitze, mein Aussenthermometer zeigt 39°, zu allem Übel gibt der Kühlschrank seinen Geist auf, im innern habe ich 15°. Gemächlich geht es dem Fluss entlang, der dann in den See bei Annecy mündet. Ich verfolge die Richtung Bourg-en-Bresse. Bei Belley fahre ich in die Stadt rein, da soll es einen SP geben, nachsehen kostet ja nichts. Er ist ziemlich ausserhalb, bei einem Spielplatz, doch da tummeln sich nur ein paar Jugendliche. Die Hitze wird fast unerträglich, kein Lüftchen und obwohl ich alle Fenster offen habe sind es über 40° im WOMO. Die anderen um mich herum jammern auch über die Hitze. Erst gegen 22:00 dann ein paar Tropfen Regen, nun muss man auch noch die Lucken schliessen. Später in der Nacht dann setzt richtig Regen ein, fast schon eine Erlösung. SP Municipal: N 045°45’20.2“ E 005°40’40.7“, Km 142, heiss bis 39° Freitag, 22.07.2016 Belley - Volesvres. Meine Navitante schickt mich vom SP aus auf engster Strasse los. Doch nach ein paar Km bin ich wieder auf der Nationale die mich nach Bourg-en-Bresse bringt. Ich folge dem GPS nicht, ich fahre lieber die Umfahrung, das ist sicher schneller. Auf dem Weg nach Macon dann wieder ein paar Tropfen. Beim KFC mache ich Halt, Poulet zum Mittagessen. So gestärkt geht es auf die N-73 bis zur 2. Ausfahrt nach Charolles, ich muss ja noch ein paar Dinge einkaufen, wenn ich das Wochenende am Kanal verbringen will, hoffentlich macht mir nur der idiotische Kühlschrank keine Macken. Am Kanal ist leider die Pooleposition schon von einem WOMO belegt, ich stelle mich mal daneben. Das Ehepaar ist erfolglos am Angeln, trotz der paar Tropfen beisst nichts an. Nach einer Weile fahren sie weg, es gibt wohl Fisch aus dem Supermarkt. Ich stelle mich auf den freien Platz. Nach etwa einer Stunde sind sie zurück, Pech gehabt, der beste Platz ist weg. Immer wieder leichter Regen. Ich brate mir die heute gekaufte Kalbsbrust, dazu Kartoffelstock und Markknochen, super. SP am Kanal: N 046°26’57.5“ E 004°09’23.5“, Km 180, leichter Regen 24° Samstag, 23.07.2016 Volesvres Ruhetag. Das Wetter macht ein wenig was es will, zwischendurch ein paar Tropfen, trotz dieser Wetterlage gehen die paar Fischer am Kanal leer aus. Nur die Libellen machen emsig Beute. Sonntag, 24.07.2016 Volesvres Ruhetag Jede Menge Pick-Nicker heute, der Tisch neben meinem WOMO wechselt stündlich die Besitzer. Heute kommen sogar ein paar Schiffe vorbei, in beide Richtungen sind sie unterwegs, immer wieder ziehen dunkle Wolken auf, mein Solar kommt nicht so richtig auf Touren. Montag, 25.07.2016 Volesvres - Autun. Ich will weiter, heute Morgen als auch das letzte WOMO weg war, habe auch ich mich auf den Weg gemacht. Ich wollte versuchen erst einmal zum „Pont Canal“ in Digoin Durchzug kommen, das letzte mal war die Strasse ja gesperrt. Diesmal hat es geklappt, schon eindrücklich das Ding, leider nur keine Schiffe unterwegs. Aber die Baumstämme die quer zwischen den Torbogen liegen werden hoffentlich vor dem nächsten Hochwasser entfernt, das sieht echt gefährlich aus. Nach der Tour steht ein eher ungemütlicher Job auf dem Programm, meine Kassette riecht ganz übel und ist schon übervoll, ich suche im Navi die nächste Entsorgungs- station, doch die Tante weist mich in einen Hafen, wo nichts ist. Also doch auf die andere Seite der Stadt, da kenne ich die E&V. Ja es war wirklich höchste Zeit, wenn ich Zuhause bin, muss ich sehen warum das rote Licht nicht leuchtet in so einem Fall. Wasser konnte ich nicht Auffüllen, das funktioniert nur mit Jetons, ich habe ja keine, und erst welche besorgen ist mir zu umständlich. In Digoin gibt es jede Menge grosser Einkaufs-Zentren, der Kühlschrank freut sich über den Zuwachs. So kann es weiter gehen, über Landstrassen fahre ich einen weiteren SP an, da gibt es Entsorgung und Wasser alles Gratis, doch zum Übernachten i< st der Platz nicht so toll, aber in etwa 15 Km kenne ich ja einen Platz direkt über dem See, da fahre ich hin. Mein Stammplatz vom letzten Mal ist frei, nichts wie hin. Nun sitze ich gemütlich da, geniesse eines von den wunderbaren Foster’s Bieren die ich heute gekauft habe und geniesse den Abend. SP beim Friedhof: N 046°57’02.7“ E 004°18’41.2“, Km 92, schön 30°. Dienstag, 26.07.2016 Autun - Pierre-de-Bresse. Ich habe es heute nicht eilig, erst mal gepflegt Frühstücken, dann die Sache langsam angehen. Es sind nur noch 3 WOMO’s da, doch auf dem abschüssigen Platz auf der anderen Seeseite stehen sie dicht an dicht, sogar auf Plätzen die nicht für WOMO’s vorgesehen sind. Ich fahre in Richtung Chalon-sur-Saone, erst überlege ich mir noch reinzufahren, doch der Platz in Pierre hat mit dem gratis Stromanschluss doch Vorteile. Da angekommen stehe ich ganz alleine, kann also aussuchen. Strom anschliessen und relaxen. Am Himmel bilden sich immer wieder dunkle Wolken, bei der Hitze ist ein Gewitter sicher gut möglich, abwarten. SP am Schloss: N 046°53’00.8“ E 005°16’03.9“, Km 105, heiss über 30° Mittwoch, 27.07.2016 Pierre-de-Bresse - La Brevine. Ich lasse mich von meiner Navi-Tante führen, sie findet neue Wege, natürlich manchmal eng, aber ohne Verkehr. So komme ich an Arbois vorbei, sehr schön aber eng. Dann geht es bergan, schön und ganz alleine. Auf einem Wanderparkplatz mache ich Mittagsrast und da es im Wald ist entsorge ich meine älteren Fleisch- und Suppen-Reste. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen geht es weiter in Richtung Pontarlier. Tanken für € 1.07 und ein paar Dinge einkaufen, so geht es in die Stadt. Die D-47 geht mitten in der Stadt los, da wird es doch recht hektisch, in beiden Richtungen sind recht viele unterwegs, das bessert sich erst als ich in Richtung Schweiz abzweige. Am Zoll kein Mensch, dafür etliche WOMO’s auf dem SP am Lac de Tailliere. SP: N 046°58’18.9“ E 006°35’19.5“, Km 132, schön 30° Donnerstag, 28.07.2016 La Brevine - Neuchatel. Heute geht es nach Hause. Die Einzahlungen müssen erledigt werden. Zu Hause angelangt, ein Brief vom Spital, ich soll mich am 11.08. melden um die Angaben zu überprüfen und mit der Narkose-Ärztin wichtige Dinge zu besprechen, das passt mir nun gar nicht, ich will ja noch ein wenig wegfahren vorher. Während Stunden versuche ich da anzurufen, keiner meldet sich. Da ich sowieso noch andere Dinge erledigen muss, fahre ich eben da vorbei, zwei Damen sitzen gelangweilt herum, aber wegen der grossen Umbau-Arbeiten ist wohl sonst wenig los. Die Rezeptzionistin meint, es wäre kapp, aber sie gibt mir einen Termin für den 18.08. toll, das reicht mir. Die restlichen Dinge sind bald erledigt. Home, Km 33, schön 28°
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