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Sizilien 2015 2. Teil Heimreise Kalabrien und Ostküste Italien
8. April 2015 Ferruzzano - Villagio Carrao Heute Morgen beobachte ich erst mal das Wetter um zu entscheiden bleibe ich noch einen Tag an diesem doch sehr schönen Ort, oder soll ich weiterfahren. Der Wind macht mir wiedereinmal zu schaffen. Gestern Nacht musste ich die Sat-Antenne einfahren weil alles so durchgeschüttelt wurde, dass ich Schäden befürchten musste. Mein italienischer Nachbar, der überigens mit seiner Volklore-Gruppe schon in Neuenburg und Umgebung unterwegs war, meinte der Wind wird auf alle Fälle noch mindestens einen Tag so weiter wehen. Schweren Herzens packe ich meine Siebensachen und mache mich auf den Weg, doch vorher noch Wasser auffüllen und WC-Kassette leeren, man weiss ja nie wann das wieder möglich ist. Der Platz hat wirklich alles ausser Strom und ist dabei erst noch gratis. Also zurück auf die SS-106 und alles der Küste nach. Die Gegend ist schön und man ist ausser in den Dörfern immer am Wasser. Unterwegs noch das grosse Auftanken, Diesel, Gas und Portmonnais wollen gefüttert werden, alles finde ich auf meinem Weg und so fange ich gegen 13:30 mit der Suche nach einem Übernachtungsplatz. Eigentlich wollte ich ja heute noch viel weiter fahren, doch bei einem Schild mit dem Camper-Zeichen biege ich in Richtung Mare ab. Der Platz ist nicht am Meer und die Einfahrt ist eine Zumutung, ich fahre zum Meer runter und da ist doch ein riesiger leerer Parkplatz, na was will man mehr, keine Verbotsschilder, da will ich bleiben. Hinter einer geschlossenen Strandbar finde ich einen windgeschützten Platz, da der Wind mit unverminderter Stärke bläst. Die Polizei fährt vorbei, doch schon mal ein gutes Zeichen. SP am Strand: N 038°54’32.1“ E 016°48’43.1“; Km 141, Wetter schön aber mit Wolken, sehr windig, bis 20°..

10. April 2015 Marina di Pisticci Ruhetag

Der Wind ist am abflauen, endlich kann man draussen im Liegestuhl sitzen ohne sich dick einzumummen. Ich trinke erst mal mit meinen tschechischen Nachbarn auf das gute Wetter, sie freuen sich riesig über mein geschenktes Budweiser-Bier. Ich sitze in meinem Stuhl und merke erst zu spät, dass meine Knie’s schon recht rot sind, der erste Sonnenbrand gleich am ersten richtigen Sonnentag, man sollte es ja wissen, an Sonnencreme fehlt es ja nicht.
11. April 2015 Marina di Pisticci Ruhetag Die tägliche Haupt Beschäftigung, sehen was die Fischer reinbringen, doch auch Heute ist ausser Kistenweise Kalamari nichts dabei was einem vom Hocker reisst. Ein Deutscher kauft gross ein, er will sie grillen. Bei mir taucht die Frage auf: „hätte ich wohl statt dem Fahrrad doch auch lieber den Grill mitnehmen sollen?“, jedenfalls im WOMO will ich die Dinger nicht machen wegen dem starken Geruch. Stattdessen gibt es eben Hühner-Flügel mit Salat, ja auch nicht schlecht. Die t
13. April 2015 Pisticci - Porto Cesario Nach dem langen Ausruhen will ich nun doch wieder ein paar Kilometer weiterkommen. Doch erst noch sehen was die Fischer heute gefangen haben. Es sieht gut aus, recht gute Auswahl, ich kaufe mir für heute Abend ein paar kleine Seezungen. Nachdem auch der Wassertank wieder voll ist, kann es eigentlich losgehen. Noch die grosse Verabschiedung von den netten Nachbarn und los, da blinkt nur noch die Reserve vom Dieseltank, auch das ist schnell behoben. Da kommen auch schon die Vororte von Taranto in Sicht. Das ist immer noch die wüste, stinkende Industrie-Stadt, nichts wie durch auf der Stadt-Umfahrung geht das recht zügig, erst als ich abfahren muss auf die Küstenstrasse gibt es Stau. Ich gondle also der Küste entlang, durch kleine Dörfer mit zugeparkten Strassen, es ist mal wieder Mittagszeit, alles muss noch kurz was Einkaufen, da lässt man eben den Wagen stehen, auch wenn er völlig den Verkehr behindert. Beim ersten Platz den ich mir ausgesucht habe, das übliche Bild, eine Kette ist vor der Einfahrt gespannt, also weiter fahren. Die Gegend durch die Dünen ist wunderschön, leider stehen überall Parkverbot Tafeln für WOMO’s. In einem Dorf finde ich dann einen Platz bei einer Kirche die eher wie eine Festung aussieht, es gibt da zwar ein komischen Fahrverbot, aber wie üblich fahren trotzdem alle durch. Ich mache erst mal Mittagsrast und entschliesse mich aber dann doch weiter zu fahren. Am Dorfausgang ein Schild mit einem WOMO-Parking, nicht am Meer und erst noch zu. Beim nächsten Dorf, ich bin schon fast in Porto Cesario wieder so ein Schild, die Richtung diesmal aber ans Meer runter, mal sehen. Natürlich ist auch hier alles zu, in den Häusern drum herum kein Mensch, dafür davor ein recht guter Kiesplatz mit wunderbarer Meersicht, da bleibe ich. Es hat zwar da kein Sandstrand, nur ausgewaschene Karstfelsen, aber zum Baden ist das Wasser ja sowieso viel zu kalt. Nun wird es aber Zeit mein Abendessen vorzubereiten. Doch da wartet viel Arbeit auf mich, wiedereinmal mehr ist der Fisch nicht richtig prepariert, obwohlich den Fischer darum gebeten hatte, schlecht ausgenommen und weder geschuppt noch die Haut abgezogen. Innert kürzester Zeit sieht meine Küche aus wie ein Schlachtfeld, die einige die sich freut ist die Katze vor meiner Tür, wenn da Gräte, Flossen und Fischköpfe raus fliegen. Fein säuberlich wird alles weg geputzt. Natürlich schmecken sie nun auch mir ausgezeichnet, nur bei dem Weisswein aus dem Karton will nicht so recht Freude aufkommen. Also überlegen, was ist schlimmer Flaschengeklirr oder schlechter Wein aus dem Karton? SP auf den Karstfelsen: N 040°17’31.3“ E 017°45’54.6“, Km 127, Wetter wunderschön, 23°, kein Wind.

14. März 2015  Porto Cesario - Mancaversa

Es geht weiter der Küste entlang, aber leider haben sie die Strasse ins Städtchen rein wieder einmal für WOMO’s gesperrt, zu gerne hätte ich nachgesehen ob es das Fischrestaurant da noch gibt, wo wir an Winterabenden doch oft gesessen sind, weil alle anderen Restaurants ausserhalb der Saison geschlossen hatten. Wir fuhren ja damals nach der Arbeit extra von Lecce nach Porto Cesario. Der Strasse entlang werden überall als lokale Spezialität Seeigel frisch prepariert angeboten, damals heben wir uns die selbst geholt, es gab ja so viele von den Dingern, aber als Delikatesse sehe ich sie nach wie vor nicht. In Gallipoli leider das selbe Bild, mit dem WOMO darf man nicht mehr in den Hafen runter fahren, man muss die Altstadt umfahren, sogar die lange Strasse der Strandprommenade entlang ist gesperrt. Also umfahren und so schnell wie möglich wieder an die Küste runter, ich will ja nach Mancaverso wo wir doch ein paar mal Urlaub gemacht haben. In den beiden Häusern wo wir seinerzeit gewohnt haben ist alles schwer verriegelt, für die Leute hier hat ganz einfach die Saison noch nicht begonnen. Auch der lokale Supermarkt hat noch zu. In der Wiese wo früher Michèle immer den Ruccola für den Salat geholt hat, wird nun ein Haus gebaut. Ich versuche Rafaele abzurufen, aber das funktioniert nicht. Ich stelle mich mal auf den Parkplatz auf den Felsen vor Rosalbas Haus, mal sehen ob man zu dieser Jahreszeit hier bleiben darf, oder ob man weggeschickt wird. Da ich keinen passenden und vor allem offenen Supermarkt gefunden habe, gibt es wohl heute Tiefkühl-Kost, ich habe ja da noch ein paar Leckerbissen für schlechte Zeiten eingefroren. So ist es auch, mein Entrecote an grüner Pfeffer-Cognac Sauce schmeckt ausgezeichnet. Auf der Felsenplatte: N 039°58’16.2“ E 018°00’47.1“, Km 59, Wetter sehr schön, über 20°.

15. April 2015  Mancaversa - Torre Mozza

Ich warte den ganzen Morgen ob Raffaele die Nachricht erhalten hat und mich eventuell besucht, aber nichts geschieht. Ich versuche ihn über die beiden Telefonnummern zu erreichen aber auch da keine Antwort. Also fahre ich los in Richtung Racale, da soll es eine Gas-Tankstelle geben, die eine Flasche sieht ziemlich leer aus. Wieder einmal geht es durch enge Wege aber ich finde die Tankstelle, die Koordinaten haben nicht gestimmt. Da direkt dabei auch eine hohe Waschanlage steht, gönne ich meinem WOMO die schon lange nötige Wäsche. Gleich daneben auch noch ein Supermarkt wo ich das Wichtigste finde. Nochmals ein Versuch Raffaele zu erreichen aber das Gleiche Resultat. Ich fahre an die Küste zurück um dem Weg zu folgen, den wir vor Jahren in den Ferien immer gemacht haben um in Torre San Giovanni zu Baden und zu Surfen. Der Zugang zum Strand ist mit einem Fahrverbot belegt, zudem gibt es eine Schranke mit Kette. Also wohl auch kein Treffen mit Enzo unserem Bagnino seinerzeit. Ich suche nach einer Möglichkeit zu Übernachten, es gibt ein paar davon, trotzdem fahre ich zu und suche weiter auf dem Weg nach Santa Maria di Leuca. Bei Torre Mozza geht eine Strasse ans Meer runter, mal sehen wie es da aussieht. Da gibt es einen kleinen Parkplatz nach dem Turm, vor einem leider noch geschlossenen Restaurant, da bleibe ich. Der Besitzer des Restaurants ist am renovieren, er meint kein Problem mit dem Übernachten da. Parkplatz nach dem Turm: N 039°51’25.8“ E 018°09’56.7“, Km 22, Wetter schön, 23°, etwas windig
16. April 2015  Torre Mozza - San Cataldo Der Fischer, der sein Boot im Kanal hinter meinem WOMO parkiert hat, machte schon recht früh einen solchen Krach, dass ich nicht mehr schlafen konnte, also aufstehen und Frühstücken. Ich habe ja gestern in dem Supermarkt eine richtig grosse Bretzel gefunden, diese noch mal kurz aufbacken, herrlich. Noch vom netten Wirt gegenüber verabschieden und es kann losgehen. Da ich schon mal hier bin, will ich sehen ob die Familie einer Schulfreundin von Olivia im Nachbardorf da ist. Ich kenne die Adresse nicht mehr aber ich kann ja mal fragen. Doch niemand kennt die Leute, auch eine Frau mit einem Berner Auto nicht. Ich fahre unverrichteter Dinge weiter in Richtung Leuca. Die Sicht auf den Hafen mit Kirche und Leuchtturm ist wie immer toll. Es sollte eigentlich der Küstenstrasse entlang weitergehen aber wieder einmal mehr ist diese gesperrt, eine Umleitung ist nicht signalisiert. Ich muss wohl oder übel auf die 275 um nach Norden zu kommen. Ich wollte ja eigentlich auch noch Michael Abdel Sayed in Castrignano dei Greci besuchen, aber auch hier ist die Telefonnummer ungültig, ich fahre ins Dorf rein um zu sehen ob ich mich an etwas erinnere, doch es sieht alles gleich aus. Es bleibt mir nur das Weiterfahren. Nun aber erst mal wieder an die Küste runter. In Torre dell Orso soll es eine Möglichkeit geben, aber dieser Parkplatz ist nicht so toll, sodass ich weiterfahre. Doch da taucht am Horizont ein grosser Kreuzfahrer auf von der MSC Line auf dem Weg nach Süden. Auf der Weiterfahrt komme ich nach Rocca Vecchia, hier gäbe es genügend schöne Plätze aber überall stehen Verbotsschilder. Kurz vor S. Cataldo führt eine Strasse direkt ans Meer runter, mal sehen ob es da was gibt, und tatsächlich hinter einem Parkplatz geht eine kleiner, enger Weg an den Strand. Da stehen noch Überreste von einem Bunker und es gibt genügend Platz ohne Verbotsschilder. Ich stelle mich vorne hin mit schönster Aussicht, muss dann aber einsehen, dass dies heute nicht so gut ist, der Wind hat nämlich aufgefrischt und immer mal wieder kommt eine Gischtwolke hoch. Ich ziehe mich zurück und finde Schutz hinter einer Mauer. SP am Strand: N 040°22’25.9“ E 018°18’53.8“, Km 116, Wetter sehr schön 23°, windig.
17. April 2015  San Cataldo - Manfredonia Jetzt geht es eindeutig nach Norden. Es ist ein wenig diesig und die Scheiben sind aussen voll Tau, hohe Luftfeuchtigkeit. Die ersten Fischer sind schon wieder auf Achse als ich beim Frühstück sitze. Alles wegräumen und dann noch ein wenig die Gegend erkunden, bevor es endgültig los geht. Beim Fischerei Hafen gäbe es auch einen grossen Parkplatz zum Übernachten, aber der Platz in der Wildnis ist doch schöner. Die Auslage des Fischstandes am Hafen ist sehr übersichtlich, wird wohl heute doch eher Fleisch geben. Ich komme gut an Brindisi vorbei, dichter Verkehr aber es rollt. Vor Bari, in Monopoli dann ein Wegweiser zu einem Lidl Laden, ich will mich mit dem guten Griechischen Jogurt eindecken. Mit vollem Kühlschrank geht es weiter auf Bari zu, meine Navi-Tante will mich in Richtung Napoli schicken, was soll denn der Unsinn, ich fahre von der Tangentiale ab und suche mir die Küstenstrasse SS-16, nicht so schnell wie die Autobahn aber wir haben ja Zeit. Doch nun streikt das Navi wie schon vorher ein paar mal, es kommen die verücktesten Fehler- meldungen und das blöde Ding schaltet sich immer wieder ein und aus. Ob das wohl ein wärme Problem ist? Doch nun nervt mich wenigstens niemand mit idiotischen Bemerkungen, den Weg finde ich auch so. Nach Trani geht es ins Sumpf und Salinen Gebiet, hier soll der echte Mozzarella herkommen, von den riesigen Salzbergen der Salinen ganz zu schweigen. Auch eine Lagune voller Flamingos gibt es hier, fast wie in der Camarque. Später kommen noch die ganzen Gemüsekulturen dazu. Doch da ist auch schon die Abzweigung zu dem Campingplatz, den ich mir für heute ausgesucht habe. Der Empfang ist sehr freundlich, der Herr an der Rezeption hat früher mal in Zürich gearbeitet. Ich suche mir einen Platz mit Sat- Empfang, das ist gar nicht so einfach, überall ist alles mit Eucaliptus Bäumen zugepflanzt. Doch beim 2. Versuch klappt es, wenn ich meinen Wagen 5 cm vom Zaun empfernt stelle. Das Restaurant ist offen heute Abend, ich will mal testen. Der Wirt meint es gäbe ein Menü, ab 19:00 gehe es los. Da treffe ich auf eine Schweizer-Gruppe, Argauer und Glarner, die restlichen Besucher sind Deutsche. Es gibt Toast mit Peperoni und Auberginen, Spagetti mit Sugo und als Hauptspeise Schweinebraten und Salat. Das alles mit einem halben Liter Rotwein für € 10.00, da kann man nicht meckern. CP Lido Salpi; Preis €12.00, N 041°33’19.2“ E 015°53’36.8“, Km 275, Wetter Schleierwolken, 22°, leicht windig.
18. April 2015  Manfredonia Ruhetag Ich will heute mal wieder Faulenzen, der Campingplatz ist genau richtig dafür. Meine italienischen Nachbarn kommen mit grossen Kübeln daher, sie waren dem Strand entlang auf Muschelfang. In mühseliger Kleinarbeit pullt die gute Frau alle Muscheltiere aus den Schalen. Auf meine Frage ob es dann heute Spagetti alle Vongole gebe, meint sie nur, nein, diese werden alle Eingefroren für später.
19. April 2015 Manfredonia - Rodi Garganico Ich werde den Gargano umrunden, was ich ja schon ein paar mal gemacht habe und immer wieder toll finde. Die letzten Wolken verziehen sich und der Himmel und das Meer strahlen in tiefstem Blau. Die kurvige Strasse hat wenig Verkehr, nur ein paar Motorräder sind unterwegs, diese sind wie immer gefährlich wenn sie mit voller Pulle die Kurven schneiden. Vor Vieste muss ich öfters einen Foto-Stopp einschalten, die Naturbrücke, die Kreidefelsen und die im Meer versräuten Inselchen sind tolle Foto Motive. Das Highlight ist dann natürlich der weisse Rock von Vieste selbst mit der dahinter liegenden Kreideküste. Ich fahre weiter der Küste entlang und folge einem Schild für einen Stellplatz, doch der gute Mann will € 15.00 dabei hat er überhaupt nichts zu bieten, womöglich steht daher auch kein einziges Mobil da. Der nächst Halt nach meinem schlauen Buch wäre am Hafen von Rodi Garganico, doch da gibt es eine Schranke und der Parkwächter winkt ab, keine WOMO’s. Also weiterfahren. Kurz darauf nach einem Bahnübergang bin ich wieder direkt am Strand. Da geht ein kleiner schotter Weg ab, das sieht gut aus, tatsächlich gibt es dahinter einen Parkplatz, der teilweise als Müllkippe italienischer Art aber dem anderen Müll nach zu urteilen wohl auch als Lovers-Lane dient. Ich verdrücke mich in die hinterste Ecke, da ist es einigemassen sauber, schon schlimm wie die Leute ihre Natur verschandeln. Wieder einmal ein traumhafter Sonnenuntergang. Ich koche mir meine Spargeln, die schmecken gut, aber die Schweinebrust die ich dazu brate ist extrem zäh, ich passe und gebe die restlichen vor dem WOMO auf die Steine, jemand hat sich da sicher gefreut, nach kurzer Zeit waren sie weg. SP am Strand: N 041°55’34.1“ E 015°51’18.9“: Km 110, Wetter schön 20°.
20. April 2015 Rodi Garganico - Termoli. Heute Morgen um 7:00 komische Geräusche von der Böschung hinter mir, da fuhr doch tatsächlich an Werktagen ein kleiner Zug auf den vermeintlich still gelegten Geleisen. Eigentlich wollte ich ja noch einen Tag in Rodi bleiben, aber die dunklen Wolken verhiessen nichts Gutes, sodass ich dann gegen 11:00 aufbrach. Kaum unterwegs kam ich an einem Hafen vorbei, das musste ich natürlich erkunden, es waren sehr viele Fischerboote da, alles Muscheln Fischer. Mein Interesse war geweckt, ich fragte ob ich irgenwo Vongole kaufen könnte, doch leider war nichts, scheinbar war das Meer zu unruhig um nach Muscheln zu fischen. Auf dem grossen Parkplatz hätte man ja auch Übernachten können, aber ich war ja noch kaum 15 Km unterwegs. Weiterfahren immer in Richtung Norden. Wieder komme ich zu einem Dorf mit grossem Parkplatz, es stehen schon 2 WOMO’s da. Es ist Mittagszeit, ich muss endlich meinen Blumenkohl kochen, bevor er schlecht wird, also Blumenkohl-Suppe ist angesagt. Es schmeckt gut, ich gönne mir ein Mittagsschläfchen. Als ich aufwache sind die beiden WOMO’s weg und nun sehe ich auch auf dem Platz Automobil-Glas-Scherben auf einem Parkplatz. Das hat die beiden wohl bewogen weiter zu fahren, ich tue es ihnen gleich. Immer wieder habe ich Ärger mit dem Navi, es schaltet sich aus oder geht auf dunkel, Fehlermeldung Batterie schwach, nach aus/einschalten geht es wieder für ein paar Minuten das selbe Spiel, ich könnte das Ding aus dem Fenster schmeissen. In Marina di Chieuti fahre ich wieder an den Strand runter, da gibt es einen grossen Platz aber die Arbeiter sind dabei die Strasse zu reparieren, also wieder nichts. Weiter geht die Reise und bald kommt Termoli, da will ich an den Hafen runter, mal sehen ob es da was gibt, viel Platz aber keine stille Ecke wo man ruhig übernachten könnte. Doch hier gibt es auch einen SP, der laut Buch seit ein paar Tagen offen sein sollte und so ist es auch. Der Platz ist sehr schön angelegt, hat Wasser und Strom für € 15.00, da bleibe ich. Als es ans Zahlen ging, strecke ich dem Platzwart € 20.00 hin und er gab mir € 10.00 zurück und meinte das sei schon OK so. SP Rio Vivo: N 041°59’05.1“ E 015°01’06.9“, Km 97, Wetter nach dem die Wolken weg waren sehr schön nur 19°.
21. April 2015 Termoli - Civitanova Marche. Ich verabschiede mich von dem freundlichen Platzwart und mache mich auf die Piste. Es geht durch viele Dörfer, alle mit ihren Ampeln, die natürlich auch immer auf Rot sind. Aber ich habe ja Zeit. Auch heute nutze ich jede Gelegenheit um am Meer einen schönen Platz zu finden, wieder mit dem selben bekannten Resultat, je nördlicher man kommt, desto schwieriger wird es freie Plätze in Meeres Nähe zu finden. Ich umfahre Pescara und bleibe erst mal auf der SS16 um ein paar Kilometer weiter zu kommen. So komme ich bis Civitanova wo ich bis zu einer Unterführung komme, die nur 1.90m hoch ist, also wenden, das ist aber gar nicht so einfach, von allen Seiten kommen Autos, bis endlich einer anhällt und mich wenden lässt. Bei der nächsten Unterführung habe ich mehr Glück, sie ist doch 3.40m, also nichts wie durch. Da am Meer gibt es eine sehr schöne Uferprommenade mit viel Volk, ein WOMO steht auch so halbwegs in einer Parkbucht, nichts für meine Länge. Ein Stück weiter ein grosser Parkplatz mit Verbotstafeln aber die Höhenbeschränkung ist offen und da steht auch ein Italiener mit seinen Liegestühlen draussen und sonnt sich. Nicht ideal, ich fahre weiter. Da kommt ein grosser Parkplatz mit P-Schild dahinter ein Hotel mit Restaurant. Ich sehe mir das an, es sieht geschlossen aus auch kein einziger Wagen steht da, keine Schilder also mal sehen was passiert. Die Carabinieri fahren vorbei, sieht also OK aus. Doch so gegen 20:00 füllt sich der Parkplatz langsam, die Bar von dem Restaurant scheint doch offen zu sein. Niemand kommt um mich wegzuschicken und ich verbringe eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen ist der Parkplatz wieder völlig leer. Parking vor Hotel: N 043°18’11.7“ E 013°44’09.4“, Wetter schön, 20°
22. April 2015 Civitanova Marche - Fano. Mein Weg führt weiter nach Norden. Ich fahre noch ein paar mal ans Meer runter, aber leider wieder einmal wie so oft keine Möglichkeit zum Übernachten, entweder Verbotsschilder oder aber die Bahnlinie ist so nahe, dass man wohl kaum ruhig schlafen kann. Ich denke kein Problem, der SP in Senigallia sollte ja OK sein. Leider ist mein Navi nun absolut unbrauchbar geworden, es geht auf Störung, das Display friert ein und man kann das Gerät nur ausschalten indem man es von der Stromversorgung trennt, oder es schaltet sich ganz einfach selbst aus, und das natürlich 5 Km vor dem Ziel. Nun in Senigallia kann ich endlich meine Stinkbombe (WC Kassette) entleeren, aber zum Übernachten taugt der Platz nicht, die Hauptstrasse ist 50m weg, die Bahn 100m, keine ruhige Minute, zudem soll er nun € 10.00 die Nacht kosten, ein Grund um weiterzu fahren. Eigentlich wollte ich ja in Senigallia Übernachten um in meinem Lieblingslokal schön essen zu gehen, das ist nun leider gestrichen, ich werde wohl heute Abend mein eigener Koch sein. Darum halte ich bei einem grossen Supermarkt von COOP um mich noch einzudecken, endlich finde ich auch mein bevorzugtes Shampoo, den Lieblingswhiskey und eine Entsaftungspresse um meine sauren harten Orangen zu pressen. Doch auch der nächste Platz erweist sich als zu nahe an der Bahnlinie. So komme ich schlussendlich nach Fano wo ich mal der Strandstrasse entlang fahre. Hier gibt es einen SP zwar auch hinter der Strasse aber genug weit weg von der Bahn, wo alle 5 Min ein Zug vorbei donnert. Es stehen schon ein paar WOMO’s hier, ich will auch bleiben. SP am Strand: N 043°50’33“ E 013°01’54“, Km 104, Wetter schön, 20°
23. April 2015 Fano - Garino. Es wurde doch eine recht unruhige Nacht, obwohl ich bis spät ferngesehen habe, fuhren immer wieder Autos vorbei und auch die Bahn hörte man nachts sehr gut. Ab 07:00 kamen dann schon wieder die Autos, die wohl alle vor dem SP so richtig aufdrehten. Nach dem Frühstück ging es zurück auf die Piste alles nach Norden. Ich musste ja durch Catolica, Rimini und Ravenna, natürlich war es auch schon wieder Mittagszeit wo scheinbar alle Italiener unterwegs sind. Mein Provsiorum Navi mit dem Iphone bringt nicht den nötigen Erfolg, die Navigon Software ist fast unbrauchbar, das Iphone hängt sich auch irgendwie auf, das Display friert ein, die Ansage bleibt bestehen, aber diese kommt immer zu spät. Ich versuche es mit dem Ipad, das geht ein wenig besser aber auch hier will mich die Tante immer wieder in die Pampas schicken, ich muss wohl oder übel nach Karte navigieren, was mit dem Massstab von 1:650000 nicht ganz so einfach ist. Trotzdem finde ich den ersten Platz in Goro, der SP ist aber nicht am Hafen sondern 200 - 300 m davon entfernt, ich fahre also weiter nach Garino, da soll er auch am Hafen sein. Doch ein Fahrverbot bremst mich erst einmal, ich erkunde das Gelände zu Fuss, sehe dass da doch etliche durchfahren und am Ende des Hafens steht auch ein WOMO. Ich marschiere zurück und hole das WOMO. Da steht auch eine Tariftafel, € 5.00 für die Nacht ist OK. Ich stelle mich also an die Wasserfront des Po’s und sehe mich um. Nach einer Zeit taucht im Fluss ein Schwimmkran auf und der will scheinbar genau da wo ich stehe anlanden. Erst fängt er an Schlamm vor dem Bug wegzu baggern, dann kommt einer zu mir und meint ich müsste mich da wegstellen sie bräuchten den Platz. Nachdem ich weggefahren bin gibt es die lautstarken Diskussionen auf dem Bagger, sie haben es sich scheinbar doch anders überlegt und landen ein Stück weiter ab. Dann kehrt wieder Ruhe ein. Noch sind 2 weitere WOMO’s dazugekommen, aber es gibt ja genügend Platz. SP am Hafen: N 044°49’04.0“ E 012°21’06.2“, Km 181, Preis € 5.00, Wetter wolkig mit 22°. .
24. April 2015 Gorino - Desencano. Es wurde tatsächlich eine ruhige Nacht, aber mit früher Tagwacht. Erst fuhr ein Fischer los der direkt vor meinem Platz sein Boot stationiert hatte, dann kamen die Leute vom Bagger und diskutierten lauthals den Tagesablauf, bevor sie mit baggern loslegten, dazu fuhren sie das Gefährt ans Ufer um den Bagger auszuladen, ein Höllen Lärm begleitete mich, während ich Frühstückte. Doch dann kam das eigentliche Schauspiel, der Wind war ja in der Zwischenzeit eingeschlafen und so tanzten Millionen von Mücken vor meiner Windschutzscheibe. Ich hatte solche Schwärme seit Australien nicht mehr gesehen. Nun nur nicht aussteigen. Ich fuhr los aber am Anfang des Hafens gab es ein Gebäude wo ganze Paletten von Vongole lagerten. Mal sehen ob man da was kaufen kann. Leider Fehlanzeige, alles war zum Verkauf in 10Kg Säcken abgepackt, was soll ich mit 10Kg Vongole. Ich fahre ein kurzes Stück dem Po entlang, da meint mein Ipad Navi ich solle rechts abbiegen, mal sehen, da ist doch der Po. Doch tatsächlich gibt es da eine Ponton-Brücke bis 5 Tonnen und € 3.00 Gebühr, das gönne ich mir. Erst muss ich 2 Autos von der Gegen Seite durchlassen, dann bin ich dran. Die Aufsichts-Frau kassiert und rüber bin ich. Nun geht es durch die fruchtbare Gegend des Deltas, hier wird Reis und Getreide angebaut, aber auch Reben sind vorhanden. Noch geht es 3 mal über Seitenarme des Po’s, bevor die Strasse in Chioggia entgültig vom Meer verabschiedet, auch für mich ein Abschied vom Wasser, zwar werde ich ja heute Mittag am Garda See eintreffen, aber das ist eben doch nicht dasselbe. Ich fahre weiter nach Padova wo ich nun nach langer Zeit wieder mal auf die Autobahn fahre. Hier das Übliche Spiel, auf der rechten Spur die italienischen LKW’s, in der Mitte die ganzen LKW’s aus ganz Ost-Europa, die sich ihre Elefanten Rennen liefern, und das auch in Zonen von LKW Überhol Verboten. Da kommt auch schon meine Ausfahrt nach Desenciano. Durchs Städtchen durch und dem Ufer des Gardasees entlang geht es zum Stellplatz. Vor dem Restaurant sind etlich Autos geparkt, somit sollte mein Abendessen da wohl gesichert sein. Der Platzwart öffnet mir die Schranke und kommt auch gleich mit einem Wisch an Papieren an, die ich ausfüllen soll. Zur Feier des Tages gönne ich mir ein gepflegtes Abenessen im Restaurant nebenan. Die Spagetti alle Vongole sind super wie letztes mal, bei der Seezunge bin ich ein wenig enttäuscht, es sollte eigentlich ein Filet sein, doch immer wieder bin ich am Geräte rauspullen. Der Preis hat sich wie der SP recht massiv erhöht, so kostet das Essen mit Wein und Kaffee doch stattliche € 38.00. Zurück im WOMO will ich ein wenig Fernsehen, doch kein Empfang auf dem Platz, die Pappel am Ende des Platzes ist so gewachsen und hat viele Blätter, dass kein Signal durchkommt, ich muss ans Ende des Platzes wechseln. SP bei der Pizzeria Stella: N 045°29’14.4“ E 010°31’17.1“, Km 216, € 12.00, Wetter schön 21°. .
25. April 2015 Desencano - Simplon Pass . Nach dem Entsorgen geht es zurück auf die Autobahn. In der Gegenrichtung gibt es Stau, alles will ans Meer fahren. Viele WOMO’s sind unterwegs. Auf meiner Seite geht es gut voran, praktisch keine LKW’s. Auch durch Mailand komme ich ohne grosse Mühe. Das Einzige was nervt, sind die verschiedenen Zahlstellen. Nach Mailand fängt es an zu regnen, nicht allzu stark, keine Probleme. In Domodossola tanke ich noch auf und gehe noch Einkaufen, die wichtigsten Sachen müssen aufgestockt werden. In der Zwischenzeit tröpfelt es nur noch, also packen wir den Pass. Auf der italienischen Seite gibt es immer noch die grosse Baustelle mit recht langen Wartezeiten, zudem wird der Nebel dichter. Kurz vor der Passhöhe dann ein paar Sonnenstrahlen, aber leider nur von kurzer Dauer. Dafür fallen nun ein paar Schneeflocken, es ist nur noch 3°, die Heizung tut ihren Dienst. Hinter dem Hotel sind die Schneemauern immer noch etliche Meter hoch, das wird wohl nicht so schnell schmelzen. SP Passhöhe: N 046°15’02.2“ E 008°02’07.0“, Km 284, Wetter Regen, Sonnenschein, Schneeflocken.
26. April 2015 Simplonpass - Bex. Die Heizung ist fast die ganze Nacht gelaufen, heute Morgen waren es noch 2° aber das Wetter hat sich deutlich gebessert, es gibt recht viel blauen Himmel und einzig von der italienischen Seite kommen Nebelschwaden über den Pass. Ein paar spektakuläre Wolken finden sich an den Bergkuppen. Nach dem Frühstück mache ich mich auf. talwärts. Die erste grosse Baustelle mit Ampeln kann ich direkt durchfahren, alles grün. Erst bei der zweiten muss ich dann doch warten. Ein paar Fotos von der grossen Spannbrücke auf dem Weg ins Tal müssen schon sein. Auch auf der Weiterfahrt ist heute wenig los und so bin ich schon kurz nach 12 in Bex. Gerade rechtzeitig, kaum habe ich geparkt kommen jede Menge Autos, unter anderem auch 3 WOMO’s, die nur schwer einen Platz finden. SP Saline: N 046°16’42.2“ E 007°01’38.3“, Km 121, Wetter wolkig, 17°.
27. April 2015 Bex - Neuchâtel Fertig Lustig, es geht endgültig nach Hause. Für den letzten Abschnitt habe ich mir auch das Beste Wetter ausgesucht, die Dent du Midi strahlt im Sonntagskleid. Alles blüht. Ich gönne mir auch noch einen kleinen Umweg. Statt auf die Autobahn zu fahren folge ich dem Genfersee, mal sehen ob unser Bunker noch steht!.
9. April 2015 Villagio Carrao - Marina di Pisticci Ein paar lautstark diskutierende Joggerinnen haben mich geweckt, ich muss wohl doch sehr tief geschlafen haben. Nun kommen auch die Fischer und bringen ihre Netze und Reusen in ihre Fischerhütten, auch das muss natürlich lautstark untermalt werden. Also Frühstück machen und dann eben losfahren. Meine Navi-Tante will mich doch tatsächlich zurück schicken um dann über die Autobahn fast auf die andere Meeresseite zu wechseln. Natürlich mache ich den Blödsinn nicht mit, nur um eventuell 3 Minuten einzusparen. Beharrlich kommt für die nächsten 20 Km „Bitte Wenden“, es wird ganz einfach ignoriert und ich bleibe weiterhin auf der SS-106. Sie braucht doch eine Weile um zu begreifen. Es gibt wenig Verkehr und ich komme gut voran. Manchmal gibt es auch ein paar Kilometer Autobahn, aber obwohl die neu ist, gibt es doch schon Schlaglöcher und Spurrillen. Bei einem Strassenhändler kaufe ich Orangen und Zitronen, ich muss erst mal handeln, sein Preis ist jenseits von gut und böse, ich strecke ihm die Tüten wieder hin, er akzeptiert meinen Preis, der immer noch recht hoch ist, nachher weiss ich es besser, ich hätte einfach weggehen sollen, die Orangen haben eine sehr zähe Haut und sie sind zudem sauer. In einem riesigen Supermarkt kaufe ich noch Vorräte ein und will noch am Bankomat Geld holen, aber dieser sei abgebaut worden sagt man mir. So tuckere ich weiter meinem heutigen Ziel entgegen. Es geht ans Meer runter und da stehen auch schon einige WOMO’s, Deutsche, Italiener, je ein Schweizer und ein Tscheche. Ich stelle mich ans Ende der Reihe und geniesse erst mal den Ausblick auf das weite Meer mit dem endlos scheinenden Strand. SP am Strand: N 040°17’57.5“ E 016°46’56.0“, Km 233, Wetter sehr schön aber immer noch windig, bis 20°
12. April 2015 Marina di Pisticci Ruhetag Heute Hat Elsbeth Geburtstag, da will ich mal gratulieren, sie haben auch schön und wollen mit der ganzen Familie im Garten grillieren. Doch da kommen die Fischer vom Fang zurück, mal sehen ob sie was passendes für das Abendessen haben, heute haben sie nicht viel gefangen, ein Italiener kauft das ganze Kistchen, es bleiben nur die Kalamari, dann gibt es eben bei mir heute Abend Resten, das Kalbsragout muss ja auch gegessen werden.
Zusammenfassung Das war ein sehr schöner Trip, ich werde diese Strecke wohl in abgänderter Form wiederholen. Die gesamt Strecke betrug 5600 Km, bei einem Durchschnittsverbrauch von 12 Liter. Der Gasverbrauch war recht hoch, die Heizung lief recht oft, aber mit den Gastank Flaschen ist das ja kein Problem. Ich habe die meiste Zeit frei gestanden, an Stellplatz und Campingplatz Gebühren habe ich insgesammt € 118.00 bezahlt. Die Preise für die Fähren finde ich nicht mehr.
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